Hilko Redenius, Bürgermeister der Gemeinde Nümbrecht
zum Thema Windkraftanlagen im Ortsgebiet



Auf Grund zahlreicher Fragen interessierter Bürgerinnen und Bürger finden Sie an dieser Stelle ein Schreiben des Nümbrechter Bürgermeisters, in dem er zu zentralen Fragen in der aktuellen Diskussion Stellung nimmt.
Es handelt sich dabei um einen etwas längeren Text, da das Thema nicht einfach auf ein paar Schlagworte reduziert werden kann.



   

    Die Wasserleitungen in Nümbrecht müssen erneuert werden

Das Wasserleitungsnetz der Gemeindewerke Nümbrecht ist aus den 60er und 70er Jahren und muss in zahlreichen Teilstrecken dringend erneuert werden. Damit möchte die GWN die Anzahl der Rohrbrüche und die damit verbundenen Wasserverluste deutlich reduzieren zu können. Aus diesem Grund hat der Aufsichtsrat der GWN in seiner Sitzung vom 18.12.2012 folgenden Beschluss gefasst:

Der Wasserpreis wird um 5 Cent, von 1,25 €/cbm auf 1,30 €/cbm erhöht, und die Grundgebühr wird von 6 €/mtl. auf 7 €/mtl. erhöht.

Für einen 4 Personenhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 160 cbm
ergibt dies eine Mehrbelastung in Höhe von 21,40 €/Jahr.

Für einen 2 Personenhaushalt bei einem Jahresverbrauch von 80 cbm
beträgt die Erhöhung 17,12 €/Jahr

Die Erhöhung gilt ab 1. Januar 2013.


Sollten Sie noch Rückfragen haben, können Sie uns gerne in der Schulstraße 4 in Nümbrecht besuchen, oder Sie rufen uns unter der Nummer 02293 9113-0 an.

Ihr Team von den Gemeindewerken Nümbrecht.


    Umlagenerhöhung treibt den Strompreis

Wir möchten unsere Kunden darüber informieren, dass wir die Erhöhunge der EEG-Umlage, der KWK-Umlage, der Sonderkundenumlage, die Mehrkosten aufgrund der neu eingeführten "Offshore-Umlage" (die alle auf Beschlüsse der Bundesregierung zurückzuführen sind) sowie die Erhöhung der Netzentgelte durch den vorgelagerten Netzbetreiber leider an unsere Kunden weitergeben müssen.

Die Geschäftsführung der GWN beschreibt dies so: »Wir können diese massiven Erhöhungen nicht auffangen - wenn wir dies könnten, dann hätten wir ja vorher ja deutlich zu viel von unserer Kunden verlangt! Unsere Preise sind knapp und ehrlich kalkuliert, denn unser Ziel ist die sichere Versorgung unserer Kunden und nicht die Zufriedenheit von Aktionären. Einige Stromanbieter haben vor ein paar Monaten ihre Preise relativ unauffällig angehoben, und die können nun so tun, als würden sie die Erhöhung nicht an ihre Kunden weitergeben - wenn man kurz darüber nachdenkt, wird schnell klar: Diese Unternehmen haben quasi »vorverdient«.
   Die GWN weiter: »Im Endeffekt ist es praktisch so, als würde die Bundesregierung unseren Strompreis erhöhen.«

Hier geht es zum Preisblatt 2013.

Wir, Die Geschäftsführer der GWN, Marion Wallérus und Gerd Radermacher, hoffen aber, dass unsere Kunden die Gründe für die von uns nicht gewollte Preiserhöhung nachvollziehen können und auch weiterhin vom Konzept der Gemeindewerke Nümbrecht überzeugt sind. Dazu gehören die starke Verwurzelung in der Region, der persönliche Service, die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen hier vor Ort und die konsequenten Anstrengungen, um alternative und langfristig sichere Energiekonzepte zu entwickeln.

Bei Fragen können Sie uns in der Geschäftstelle der GWN in Nümbrecht besuchen oder sich unter der Nummer 02293 9113 0 informieren.


    Nümbrecht feiert die »GWN Arena« und ein Handball-Fest



Im Rahmen einer festlichen Eröffnungsfeier wurde am 3. Oktober die bisher unbenannte Mehrzweckhalle in der Gouviexstraße in Nümbrecht auf ihren neuen Namen »GWN Arena« getauft. Damit wird nun auch nach außen sichtbar, dass die Gemeindewerke Nümbrecht GWN seit Jahren die Gemeinde und den Vereins- und Schulsport unterstützen. Mit einem Freundschaftsspiel des Bundesligavereins TUSEM Essen gegen den SSV Nümbrecht wurde in Nümbrecht wieder einmal Handball vom Feinsten geboten.

An der Feier zur Namensgebung namen zahlreiche Vereine und Personen teil. Es traten auf:
  • »The Nutscheid Forest Pipe Band« mit ihren Dudelsäcken und Trommeln
  • der Einradartist Tino Eichler
  • der Zumbakurs unter der Leitung von Claudia Schwan
  • die Einradshow des SSV Homburg/Nümbrecht
  • die Senioren-Tanzgruppe mit Renate Müller
  • der Equilibrist Ronny Robix
  • die Cheerleadertruppe der »Bielsteiner Raketen«
Moderiert und organisiert wurde das Programm durch Rüdiger Hockamp von Team 3. Im Laufe der Feierlichkeiten wurden zahlreiche originelle Namensvorschläge enthüllt, von »Marions Turnstübchen« über »NeuNüSpoHa« (Neue Nümbrechter Sporthalle) bis zu »Spiel-, Sport-, Event- und Gemeinschaftszentrum Nümbrecht/Homburg gefördert von der GWN«, bis schließlich der neue Name »GWN Arena« unter dem Applaus der Besucher bekannt gegeben wurde.

Danach ging es mit einem freien Training der beiden Handballmannschaften weiter, und kurz vor dem Spiel wurde unter den über 500 Besuchern noch ein Fahrrad verlost. Das Spiel selbst wurde wie erwartet von den Essener Handballern gewonnen, aber der SSV Nümbrecht konnte in der Anfangsphase und immer wieder zwischendurch durchaus seine Qualitäten zeigen, so dass alle Besucher der Veranstaltung zufrieden nach Hause gehen konnten.

Einen ausführlichen Spielbericht mit zahlreichen Bildern des Spiels finden Sie bei Oberberg Aktuell


    Die EG Bierenbachtal gehört nun zur GWN

Nach fast anderthalb Jahren Verhandlungen und Besprechungen wurde am 8. August der Vertrag unterschrieben. Damit gehören rund 1000 Stromkunden in Bierenbachtal und Stockheim nun zu den Gemeindewerken Nümbrecht GWN.


Hans Joachim Söhn, Vorstandsvorsitzender der EG Bierenbachtal, Bürgermeister Hilko Redenius, die Geschäftsführer der GWN Marion Wallérus und Gerd Radermacher (sitzend von rechts) unterzeichneten im Beisein des EG-Vorstandes (stehend) im Nümbrechter Rathaus den Übernahmevertrag.   Bild: Nils Hühn, Oberberg aktuell

Schon seit langem ist die GWN den Genossenschaften eng verbunden, schließlich haben beide die gleichen Interessen: eine sichere und bezahlbare Stromversorgung der Bürger zu gewährleisten. Darum stand die GWN der EG auch immer zur Seite, um den stetig komplizierter werdenden gesetzlichen Anforderungen Herr zu werden. Eine Übernahme durch die GWN ist so eine logische Konsequenz. Trotzdem ist dies aber auch ein emotionales Ereignis für die Beteiligten, denn eine Genossenschaft bedeutet immer auch eine Menge Herzblut.

Die EG Bierenbachtal wurde 1918 gegründet. Mit dabei war schon der Großvater des jetzigen Vorstandsvorsitzenden Hans Joachim Söhn, der die Geschicke der Genossenschaft in den letzten 25 Jahren geleitet hat. Auf Grund der wachsenden Vorschriften erschien es nun aber nicht mehr sinnvoll, weiter als kleine Genossenschaft selbständig zu agieren: »Wir kamen kostenmäßig nicht mehr hin, die administrativen Aufgaben und politischen Auflagen drückten uns die Kehle zu.«.

Um so mehr freuten sich die Genossen, dass mit der GWN ein Käufer aufgetreten ist, der ebenfalls die Vorteile für die Bürger und nicht die Gewinnmaximierung im Fokus hat. »Wenn wir schon verkaufen müssen, dann nur an die GWN«, so die einhellige Meinung.

Für die Stromkunden ändert sich zunächst einmal nichts, die Versorgung bleibt selbstverständlich lückenlos erhalten. Alle Kunden der EG bekommen in den nächsten Wochen ein Schreiben und können sich dann entscheiden, ob sie bei der GWN bleiben wollen. Marion Wallérus, Geschäftsführerin der GWN, hofft natürlich, dass möglichst alle Kunden der GWN die Treue halten werden: »Schon im Jahr 1980 haben die ersten Gespräche mit der Genossenschaft stattgefunden, das Ziel war immer eine verläßliche Stromversorgung, die ausschließlich in der Hand der Nümbrechter Bürger liegt. Diesem Ziel sind wir nun ein großes Stück näher gekommen.«.



    Vorsicht Falle!
Unseriöse Telefonanrufe bei unseren Kunden


Einige unserer Kunden haben uns darauf aufmerksam gemacht, dass wieder einmal fremde Unternehmen gezielt Kunden der GWN anrufen und behaupten, in unserem Auftrag tätig zu sein und eine Energieberatung durchzuführen. Gerade ältere Menschen werden scheinbar sehr gezielt ausgesucht, weil diese in der Regel zu höflich sind, um ein Telefongespräch einfach abzubrechen. Oft wird versucht, einen Termin in Ihrem Haus zu vereinbaren, eine Betrugsabsicht kann nicht ausgeschlossen werden.

Ganz deutlich: Die Gemeindewerke Nümbrecht rufen Sie niemals unaufgefordert an, wir arbeiten auch nicht mit externen Call-Centern zusammen. Falls wir Sie einmal anrufen müssen, dann tun wir das ganz persönlich und direkt.

Wenn Sie nicht sicher sind, mit wem Sie eigentlich sprechen, bestehen Sie darauf, den Namen des Anrufers und der Firma, für die der Anruf getätigt wird, zu erfahren. Notieren Sie sich nach Möglichkeit die Nummer des Anrufers sowie Datum und Uhrzeit.

Denken Sie immer daran: Sie müssen keine Telefongespräche mit Firmen führen, wenn Sie nicht wollen. Werbungsanrufe sind übrigens meistens illegal, denn ohne Ihr Einverständnis dürfen Firmen, bei denen Sie nicht Kunde sind, Sie gar nicht anrufen. Leider sind die Anrufer besonders darin geschult, sehr hartnäckig aufzutreten. Höflichkeit ist dabei oft fehl am Platz, manchmal hilft wirklich nur das Auflegen.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob ein Kontakt von uns gekommen ist, dann rufen Sie uns bitte unter der Nummer 02293 91130 an, wir helfen Ihnen gerne weiter.

    Das Nümbrechter Babyjahr geht in die dritte Runde
Badewasser und saubere Wäsche für die Kleinsten




Ein Baby will vor allem im ersten Jahr viel baden und immer saubere Wäsche haben, so dass die Eltern neben allen anderen Herausforderungen auch noch eine höhere Stromrechnung haben. Darum haben wir bereits im Jahr 2010 das so genannte »Babyjahr« eingeführt, in dem alle Neugeborenen ihren Eltern 50 Euro von der Stromrechnung streichen - wenn sie denn Stromkunden bei der GWN sind. Und das gilt selbstverständlich nicht nur in Nümbrecht, sondern für alle Stromkunden der GWN. Dieses Babyjahr wird jetzt bis zum 31. Juni 2013 verlängert

Warum gerade 50 Euro? Dies sind die durchschnittlichen Kosten für den Mehrverbrauch an Energie, der im ersten Jahr durch ein Baby entsteht. Da passt es gut, dass die GWN für alle Haushaltskunden bereits seit einigen Jahren nur noch ökologisch zertifizierten Strom anbietet - und zwar ohne Mehrkosten für die Bürgerinnen und Bürger.

Jede Familie, die am Babyjahr teilnimmt, wird übrigens gebeten, ein schönes Foto des Babys an die GWN zu senden. Auf der - inzwischen mehrfach vergrößerten - »Babywand« in der Geschäftsstelle in der Schulstraße 4 werden diese Bilder gesammelt und ausgestellt. Die schönen, lustigen und niedlichen Bilder der 95 kleinen Erdenbürger erinnern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GWN und natürlich auch unsere Besucher daran, das alle gemeinsam für die Zukunft der Gemeinde und der Region verantwortlich sind. Alle Nümbrechterinnen und Nümbrechter sind natürlich ebenfalls herzlich eingeladen, die kleine Ausstellung in den Geschäftsräumen der GWN zu besuchen.

»Es macht immer wieder große Freude, die zahlreichen Babybilder zu betrachten. Die nachwachsende Generation vor Augen zu haben ist immer auch ein Anreiz, an noch besseren und nachhaltigeren Lösungen für Nümbrecht zu arbeiten.« so Marion Wallérus, Geschäftsführerin der GWN und Initiatorin des Babyjahrs. »Unser Ziel mit der Aktion war es, den meist jungen Familien eine kleine Hilfe für die neue Situation zur Verfügung zu stellen. Die Reaktionen zeigen, dass dies von allen unseren Kunden begrüßt wird.«

Eine kleine, leider notwendig gewordene Ergänzung: da es leider einige Menschen gibt, die sich nur ganz kurz als Kunde anmelden, um unser Babyjahr aus zu nutzen, behalten wir uns das Recht vor, den Babybonus zurück zu fordern, falls Sie innerhalb eines Jahres nach Gutschrift den Stromanbieter wechseln sollten.

Weitere Informationen zu der Aktion erhalten Sie per Telefon unter der Nummer (02293) 9113-0 oder persönlich in der Geschäftsstelle der GWN in der Schulstraße 4.


    Die intelligenten Stromzähler kommen!

Worum geht es dabei?
Seit einigen Jahren gibt es so genannte »intelligente« Stromzähler. Dabei handelt es sich um Geräte, die den Stromverbrauch viertelstündlich erfassen können, statt einfach nur bis zum Ende des Jahres den Gesamtverbrauch zusammen zu zählen. So kann man sehr genau erkennen, in welcher Zeit am meisten Strom verbraucht wird.
Im Zuge einer Modernisierung der Stromnetze wird Ihr alter Zähler nun gegen so ein neues Modell ausgetauscht. Dieser neue Stromzähler muss auch nicht mehr abgelesen werden, er meldet Ihren Stromverbrauch ganz automatisch an die Abrechnungsstelle.

Was bedeutet das genau?
Können Stromzähler denn tatsächlich »intelligent« sein? Natürlich nicht, aber die neue Generation von Stromzählern ermöglicht es Ihnen und uns, intelligent zu handeln.
Durch die neuen Zähler können Sie Ihren Stromverbrauch recht genau kontrollieren. Und wenn Sie genau wissen, wie Ihr Stromverbrauch aussieht, können Sie darauf reagieren. Sie können Stromfresser enttarnen, Ihren Verbrauch optimieren und so gutes Geld sparen.

Muss ich mich jetzt auch noch um meinen Stromzähler kümmern?
Das müssen Sie nicht. Denn auch, wenn Sie gar keine Lust haben, sich jetzt auch noch detailliert mit ihrem Stromverbrauch zu beschäftigen, sind die neuen Zähler sehr sinnvoll.
Durch die genauen Verbrauchsdaten können wir unseren Einkauf und unsere Angebote nämlich sehr viel besser kalkulieren, wir benötigen weniger Aufwand für Abrechnung und Instandhaltung. Alle so eingesparten Gelder kommen dann wieder Ihnen als Kunde zu Gute, da die GWN nach wie vor zu 100% in Bürgerhand ist und nicht die Taschen von Aktionären füllen muss.

Sie sehen, dass mehr »Intelligenz« uns allen zu Gute kommt.


Was habe ich davon?
Die GWN wird alle Stromzähler im Laufe des Jahres 2012 austauschen, und zwar ohne zusätzliche Kosten für Sie. Damit erhalten wir in Nümbrecht ein einheitlich modernes, zukunftssicheres Netz, dies trägt erheblich zu einer dauerhaft sicheren und bezahlbaren Energieversorgung bei.
Für Sie als Kunde wird sich zunächst einmal gar nichts ändern (außer dass die Ableser in Zukunft nur noch für Gas und Wasser zuständig sein werden).
In den nächsten Jahren, wenn alle Komponenten eingebaut und installiert sind, werden noch einige neue Service-Funktionen dazu kommen. Und wenn es dann soweit ist, können Sie Ihren Stromverbrauch sehr detailliert analysieren und entsprechend reagieren. In Zukunft wollen wir auch Tarife anbieten, die den Strom zu schwach nachgefragten Zeiten preiswerter anbieten, als zu den Hauptverbrauchszeiten, und so können Sie bares Geld sparen.

Das verstehen wir unter Intelligenz.


    GWN aktuell
Die Kundeninformation der GWN jetzt online

GWNaktuell

Ab sofort finden Sie die jeweils aktuelle Ausgabe der Kundeninformation der GWN auch hier im Internet als PDF zum Lesen oder Herunterladen. Hier geht es zur aktuellen Ausgabe.



    In Nümbrecht nur Naturstrom!

Auch bei GWN häufen sich in letzter Zeit die Nachfragen nach der Lieferung von Naturstrom. Darum möchten wir an dieser Stelle noch einmal ganz deutlich sagen: bereits seit dem Jahr 2008 werden alle Haushalte der Gemeinde Nümbrecht ausschließlich (und ohne besonderen Tarif) mit TÜV-zertifizierten Naturstrom beliefert. Dies ist vielen Kunden gar nicht bewusst.
Im neuen Jahr 2011 vertreibt die GWN nun sogar ausschließlich zertifizierten Naturstrom, dies betrifft alle unsere Kunden, also auch die gewerblichen.

Der Strom für alle Haushaltskunden ist in 2011 zu 100% EEG-Strom, der aus neuen deutschen Wasserkraftwerken stammt. Aber auch in den Vorjahren war der Anteil Erneuerbare Energien (EEG) im Strommix der GWN immer deutlich höher als im Strommix für Deutschland - und damit war auch der Anteil an Atomenergie immer deutlich kleiner. Im Jahr 2009 befanden sich im Strommix der GWN bereits 59,49 % Erneuerbare Energien, dies war mehr als der Anteil aus fossilen und anderen Energieträgern im Strommix Deutschland (57,8 %)!

Über die für den Verbraucher bisher kostenneutrale Einkaufsstrategie hinaus ist es Ziel der GWN, soviel ökologischen Strom wie möglich dezentral direkt hier vor Ort zu erzeugen, um die Abhängigkeit von den großen Stromanbietern weiter abzubauen. So werden im Moment in Nümbrecht bereits über 2,1 Mio. kWh Strom produziert. Dies geschieht durch Photovoltaik, Wasserkraft, Windenergie und Blockheizkraftwerke. Mit dieser Strommenge können rein rechnerisch bereits 600 Haushalte ihren Energiebedarf decken (im Durchschnitt braucht ein Haushalt 3.500 kWh im Jahr).

Seit Ende letzten Jahres ist in Nümbrecht eine kleine Wasserkraftanlage in privater Hand in Betrieb. Die GWN arbeitet nun daran, für diesen »Nümbrechter Wasserkraftstrom« einen besonderen Tarif zu entwickeln. Da der Betreiber der Anlage eine relativ hohe Einspeisevergütung erhält, wird dieser Strom allerdings in spürbarem Umfang mehr kosten müssen - der Umstieg auf eine ökologische und regionale Energienutzung ist leider nicht umsonst zu haben.
Alle Kunden, die diesen Strom beziehen, können dann aber zusammen mit ihren Kindern nach Friedenthal fahren und dort ganz genau sehen, wo »ihr« Strom erzeugt wird, ohne dass die Umwelt belastet werden muss. Wir sind sehr gespannt wie sich die Nachfrage nach diesem Tarif entwickeln wird.

GWN plant darüber hinaus zusammen mit der Gemeinde die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes. Aus dieser umfangreichen Arbeit wird GWN in naher Zukunft verläßlich Zahlen für Nümbrecht bekommen, um die weitere Weichenstellung für ökologische und bezahlbare Energieversorgung vornehmen zu können.







Um das Zertifikat als PDF anzusehen bitte hier klicken.